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Demenzfreundliche Stadt Winnenden

In Deutschland leben aktuell zwischen 1,5 und 1,7 Millionen Menschen mit einer Demenz, in Europa sind es 6,3 Millionen Menschen. Diese Zahlen werden stark zunehmen, da die Gesellschaft immer älter wird. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit an einer Demenz zu erkranken. Von den 60-Jährigen ist nur etwa jeder Hundertste betroffen, bei den 80-Jährigen dagegen jeder Sechste und von den 90-Jährigen jeder Dritte.

Diese Zahlen verdeutlichen die Brisanz des Themas. Um sich dieser Problematik zu stellen lud die Stadtverwaltung Winnenden im vergangenen Jahr bereits zu einem ersten Informations- und Gedankenaustausch ein, der erste Schritt hin zur „Demenzfreundlichen Stadt Winnenden“. 

Aus folgenden Institutionen konnten Fachleute in Sachen Demenz gewonnen werden:

  • Rems-Murr-Klinikum Winnenden, Abteilungsleitung Geriatrie
  • Zentrum für Psychiatrie (ZfP) - Klinikum Schloss Winnenden, Klinik für Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie
  • Demenzfachberatung des Landkreises Rems-Murr-Kreis
  • Förderverein Demenz Rems-Murr e.V.
  • Haus ELIM - Sozialwerk der Volksmission e.V.
  • Pflegezentrum Evangelische Heimstiftung „Haus im Schelmenholz“ Winnenden
  • Pflege-/Seniorenzentrum Winnenden des Arbeiter-Samariter-Bundes
  • Krankenpflegeverein Winnenden e.V. mit Diakoniestation
  • Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie/ Altersmedizin
  • Arbeitskreis für behinderte und in der Mobilität eingeschränkte Menschen Winnenden mit der Arbeitsgruppe „Sinnesbehinderung, seelische Behinderung, Demenz“
  • Seniorenrat Winnenden

Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich eine „Lokale Allianz für Demenz“ aus möglichst vielen Akteuren und aus den verschiedensten Handlungsfeldern zusammensetzen soll, um für diese herausfordernde Aufgabe gute Rahmenbedingungen in Winnenden zu schaffen. 

Auf dem Weg zur „Demenzfreundlichen Stadt Winnenden“ bedarf es zunächst intensiver Aufklärungsarbeit über die Krankheit an sich, so die übereinstimmende Auffassung des Forums. Dabei können jeder einzelne, sowie Einrichtungen, als auch selbst Betroffene und deren Angehörige ihren Beitrag zu mehr Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit oder mit Veranstaltungen beisteuern. 

Wer den Weg vom „nicht Hinschauen“ hin zum „offenen Umgang, aktiven Begleiten und zur Teilhabe der Betroffenen“, mitgestalten möchte, der wende sich gerne an:Herrn Rainer Woitke, Beauftragter für bürgerschaftliches Engagement und Senioren der Stadt Winnenden (Telefon: 07195/13-154; Email: rainer.woitke@winnenden.de)