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Stadtentwicklung

(Stadtplanung, Baurecht, Bauverwaltung)

Stadtentwicklungsplanung und Stadtplanung gehören zu den Selbstverwaltungsaufgaben der Gemeinden. Die Entwicklung und Gestaltung der Stadt werden hier konzipiert und festgelegt.

Eine wichtige Aufgabe des Stadtentwicklungsamtes ist es die grundlegenden Ziele der Stadtentwicklung zu formulieren und die Umsetzung der vom Gemeinderat beschlossenen Ziele zu verfolgen. Im Stadtentwicklungskonzept „Winnenden 2020" sind diese Ziele in einer umfassenden ämterübergreifenden Gesamtplanung beschrieben. Hier sind die Planungsziele festgehalten, die die Stadt als Ganzes betreffen.

In weitergehenden detaillierteren Planungen wird unter anderem beschrieben, wie die Flächen in der Stadt genutzt werden. Es gibt Aussagen dazu, zu welchem Zweck Grundstücke genutzt werden dürfen, in welcher Form sie bebaut werden können und wo neue Straßen und Grünflächen entstehen.

Diese Festlegungen werden im Flächennutzungsplan und in Bebauungsplänen zeichnerisch dargestellt und in das Gesamtkonzept eingepasst. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat tragen dafür Sorge, dass einzelne Vorhaben dem Gesamtkonzept entsprechen und soweit als möglich dem Allgemeinwohl dienen.

Eine weitere Aufgabe, die das Stadtentwicklungsamt im Ressort Baurecht übernimmt, ist die Prüfung von Bauanträgen und die Erteilung von Baugenehmigungen für das Gebiet des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden (GVV). Mitgliedsgemeinden des GVV sind neben der Stadt Winnenden die Gemeinden Leutenbach und Schwaikheim.

Für jeden genehmigungspflichtigen Neubau muss vom Bauherr ein Bauantrag beim GVV eingereicht werden, damit die Genehmigungsfähigkeit geprüft werden kann.

Im folgenden Verfahren wird geprüft, ob der geplante Neubau den Festsetzungen des Bebauungsplans entspricht bzw. ob sich das geplante Gebäude in die umgebende Bebauung einfügt. Es wird aber beispielsweise auch geprüft, ob die Anforderungen des Brandschutzes und weitere öffentlich-rechtliche Anforderungen erfüllt sind.

Ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung besteht darin, Bauland für die weitere Entwicklung der Stadt zu sichern und zu erschließen.

Die Stadt Winnenden hat mit dem Baugebiet „Seewasen-Eitelböse" einen wichtigen Schritt dazu geleistet. Das ehemalige Nusserareal in innenstadtnaher Lage ist bereits mit attraktiven Häusern und Wohnungen bebaut. In naher Zukunft soll als nächstes im Bereich Hungerberg – Adelsbach ein weiteres Wohngebiet erschlossen werden.

Die Umgestaltung der B14-Ortsdurchfahrt und die Entwicklung des Kronenplatzes und des Holzmarktes sind weitere zentrale Themen der mittelfristigen zukünftigen Stadtentwicklung.

Eine intakte Umwelt ist die Existenzgrundlage für die heutigen und nachfolgenden Generationen. Winnendens naturräumliche Umgebung ist geprägt durch seine Lage an der Keuperrandstufe, seine Streuobstwiesen und den Auen der beiden Stadtbäche. Diese gilt es zu entwickeln und zu erhalten.