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Lehrpfade in Winnenden

Wissenswertes in freier Natur erfahren

Weinbaulehrpfad

Tafeln informieren über den Weinbau am Schlossberg

Der Panoramaweg oben am Schlossberg in Bürg ist einer der landschaftlich schönsten und am meisten begangenen Stellen auf Winnender Gemarkung. Seit Oktober 2008 bereichern den Weg verschiedene Infotafeln, die über den Weinbau am Schlossberg informieren, ein kleines Gewölbe und eine Panoramatafel.

Bereits seit dem Jahr 1333 wird nachweislich am Schlossberg Wein angebaut. Er ist damit der älteste nachgewiesene Weinberg in Winnenden. Bis 1995 besaß das Rebenanbaugebiet keinen besonderen Namen. Im Zuge der Flurneuordnung wurde aus den Teilflurbezeichnungen Schlosswengert und Burgberg der offizielle Name Schlossberg geschaffen.

Eine Spende ermöglichte die Informationstafeln, die über den Weinbau am Schlossberg informieren. Inhalt und Konzeption stammen vom Stadtarchiv Winnenden in Zusammenarbeit mit der Weingärtnergenossenschaft Winnenden, dem Weingut Konrad Häußer und dem Winnender Wein- und Kulturverein. Doch die Idee stammt vom Ehepaar Götz aus Berglen; dank ihrer großzügigen Spende konnte diese auch umgesetzt werden. Die Gestaltung der Tafeln lag in der Hand des Ateliers von Jürgen Frank aus Waiblingen. Auf ihn wurde das Ehepaar Götz durch den historischen Weinlehrpfad am Geigersberg im Naturpark Stromberg aufmerksam, den er ebenfalls gestaltet hat.

In Winnenden lässt eine große Panoramatafel mit Farbfotos den Blick des Betrachters weit in die Ferne streifen. Auch ein kleines Gewölbe, in denen früher die Weinbergschützen saßen, um die Vögel zu verscheuchen, wurde nachgebaut.

Fischlehrpfad

Seit dem Jahre 2005 gab es in Winnenden einen Fischlehrpfad am Zipfelbach, unweit des SV-Vereinsheims. Errichtet wurde dieser vom Angelverein "Früh Auf" Winnenden.
Zahlreiche Tafeln wurden leider verwüstet, so dass diese abgehängt und derzeit restauriert werden.

Geologischer Lehrpfad (früher und heute)

Die Erscheinungen der Geologie sind meist nicht sensationell und sehr in das Auge springend, die Beschäftigung mit ihnen ist darum aber keineswegs langweilig, sondern äußerst ansprechend, interessant und wertvoll, wenn man es richtig anstellt und bereit ist, einige Zeit darin zu investieren.

Dabei bietet sich das Gelände zwischen dem Haselstein und der Stadt Winnenden für einen geologischen Spaziergang und einen geologischen Pfad geradezu an. Er blättert die wichtigsten Phasen unserer heimatlichen Erdgeschichte auf wie in einem Bilderbuch.

Er wurde erstellt aus Mitteln des Staatlichen Forstamts, der Stadt Winnenden und des Rems-Murr-Kreises und im Jahr 2019 im Rahmen der Heimatttage überarbeitet. Großes Engagement und Unterstützung erfolgten durch den Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Winnenden und der Karl Krämer Stiftung.

Der Geologische Lehrpfad (8,239 MB) beginnt an der Kreuzung Alte Breuningsweilerstraße und Neue Breuningsweilerstraße mit einer hinweisenden Eingangstafel. Auf Ihr ist neben einem farbigen Schichtenquerschnitt eine Wegeskizze für den Geologischen Pfad mit den Standorten der nummerierten Hinweisschilder aufgezeichnet.

Streckenverlauf und Details

Die neue Beschilderung weist die Richtung. 

Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle, mein Name ist Metoposaurus diagnosticus. Freunde nennen mich auch „Hanweiler Frosch“, obwohl ich kein Frosch,
sondern ein sogenannter Dachschädlerlurch bin. Ich bin Ihr Begleiter auf dem Geologischen Pfad von Winnenden bis zur Ortsgrenze Breuningsweiler – Buoch. Und warum ich dazu prädestiniert bin, erzähle ich Ihnen unterwegs.

Die archivierte Broschüre von Karl Mast von 1980 finden Sie hier (13,605 MB) .