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Heimattage-Sponsoren im Interview: Ullrich Villinger und Michael Krickl, die Geschäftsführer des Zeitungsverlags Waiblingen

Ullrich Villinger und Michael Krickl, die Geschäftsführer des Zeitungsverlags Waiblingen, am Viehmarktplatz, ihrem Lieblingsort in Winnenden.

Die Stadt Winnenden ist erfolgreich in das Heimattage-Jahr 2019 gestartet. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Sponsoren und Firmen ist es selbstverständlich nicht möglich, solch ein besonderes Veranstaltungsjahr auf die Beine zu stellen. In der Serie „Heimattage-Sponsoren im Interview“ stellt die Blickpunkt-Redaktion über das Jahr verteilt die Premiumsponsoren, Hauptsponsoren und Sponsoren der Heimattage vor.

1.) Warum ist hier Ihr Lieblingsplatz in Winnenden?
Unser Lieblingsplatz ist der Viehmarktplatz mitten in der Stadt, der selbst an trüben Wintertagen licht und hell ist. Er ist besonders schön, weil auf ihm die Tierstele von Martin Kirstein steht, an der alle kleinen Kinder ihre Freude haben. Gleich nebenan hat die Redaktion der Winnender Zeitung Ihren Platz.

2.) In der Winnender Zeitung berichten Sie täglich über Geschehnisse in Winnenden. Wie beurteilen Sie die Lebensqualität hier?
Winnenden hat nach unserer Ansicht eine sehr hohe Lebensqualität. Hervorzuheben sind schöne, stadtnahe Wohngebiete, ein überdurchschnittlich guter Mix an Einzelhandelsgeschäften und eine Fußgängerzone, die voller Leben ist. Die Gesundheitsversorgung ist beispiellos: mit zwei Kliniken und der Paulinenpflege, hat Winnenden gleich drei bedeutsame und große Gesundheitseinrichtungen direkt vor Ort.

3.) Weitere Lokalredaktionen gibt es in Welzheim, Waiblingen und Schorndorf. Was unterscheidet Winnenden von den anderen Städten?
Die drei großen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen prägen Winnenden. Es ist eine Stadt, in der Inklusion schon gelebt wurde, bevor das Wort in aller Munde war. Und Winnenden hat die Firma Kärcher – eine Weltfirma mit einem großen Namen und unverwechselbaren, bekannten Produkten, die als Arbeitgeber hier in Winnenden eine bedeutende Rolle spielt.

4.) Für viele Menschen gehört Zeitunglesen zum Morgenritual. Wie wichtig ist Kommunikation und Information für das Miteinander einer Gesellschaft.
Kommunikation und Information sind dann gesellschaftsbildend, wenn Sie alle in einer Stadt oder einem Bezirk ungefähr zur gleichen Zeit auf den gleichen Informationsstand bringen. Unsere unabhängigen Journalisten recherchieren und prüfen gewissenhaft, damit unsere Leser täglich fundierten, guten und ehrlichen Journalismus in der Tageszeitung vorfinden. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, verbreiten sich Nachrichten in atemberaubender Geschwindigkeit. Leider werden auch oft unwahre Nachrichten verbreitet, Stichwort „FakeNews“, die, unserer Meinung nach, mit gutem Journalismus nichts zu tun haben. In der Winnender Zeitung informieren wir sowohl über Lokalthemen, Kreisthemen als auch über nationale und internationale Geschehnisse umfassend. Information schafft Wissen, und Wissen ermutigt zum Mitreden. So wächst Gemeinschaft und unsere Demokratie wird gestärkt.

5.) Ihre Aufgabe ist es, Themen auch einmal kritisch zu hinterfragen. Wünschen Sie sich im gelebten Miteinander manchmal mehr Kritikbereitschaft?
Wir haben kritische Redakteure, die gründlich recherchieren, Widersprüche öffentlich machen, Schwachstellen benennen, und die, wenn sie es vertreten können, auch loben. Dankbar sind wir, dass unsere Leser die meinungsfreudige Haltung der Zeitung unterstützen. In den Leserbriefspalten erleben wir Meinungsvielfalt, und so ist unsere Zeitung ein lebendiges Forum, wie man es sich nur wünschen kann.

6.) Sie unterstützen die Heimattage unter anderem als Medienpartner. Welchen Einfluss wird das Landesfest auf die Stadt haben?
Ein Aspekt ist, dass Winnenden mit den Heimattagen das besondere Interesse der LandesJournalisten auf sich zieht. Der andere Aspekt ist: Wir vermuten und hoffen, dass sich die Stadt durch die Heimat-tage ihrer selbst mehr bewusst wird, sich selbst vergewissert, was an ihr unverwechselbar und typisch ist und wir beobachten können, dass mit dem Neujahrsempfang und der Gedenkfeiern zum 11. März die Stadt spürt, wie sie im Land Baden-Württemberg verankert ist.


7.) Auf welche Veranstaltung freuen sie sich am meisten und warum?
Auf den Baden-Württemberg-Tag am 4. und 5. Mai. An diesen beiden Tagen wird in Winnenden gezeigt, was Winnender Firmen und Unternehmen im Land leisten. Unter dem Motto „Miteinander.Vernetzt“ werden wir erleben, wie Handwerk, Industrie und Handel die Menschen miteinander vernetzt.

8.) Wo ist Heimat? Das fragt man sich während der Heimattage immer wieder. Ist eine Lokalzeitung Heimat?
Davon sind wir überzeugt! Erst recht, wenn sie Winnender Zeitung heißt, also schon im Namen ein ganz konkretes, abgegrenztes Gebiet benennt, nämlich die Raumschaft Winnenden mit den angrenzenden Gemeinden Berglen, Leutenbach und Schwaikheim. In der Lokalzeitung wird über Menschen, Ereignisse und Veranstaltungen berichtet, die von öffentlichem Interesse sind. Die Zeitung berichtet aus nächster Nähe und ist vertraut.

9.) Neben der klassischen Zeitung in Papierform legen Sie auch großen Wert auf die digitale Berichterstattung. Ist Heimat auch im Internet zu finden?
Ihre Frage beantworten wir mit einem ganz klaren Ja! Viele Winnender, die auswärts leben, studieren und/oder arbeiten, haben durch unseren Internetauftritt eine Verbindung zur Stadt. Sie pflegen sozusagen ihre Heimatbindung, indem sie www.zvw.de lesen oder unsere digitale Zeitung abonnieren. Sie bekommen lokale, nationale und internationale Themen in der kompletten Zeitungsausgabe genauso früh geliefert, wie die Winnender Leserinnen und Leser vor Ort, selbst wenn sie gerade in Kalifornien auf Montage sind. Genauer gesagt, sind sie mit unserer digitalen Abendausgabe, die bereits um 18.30 Uhr über aktuelle Lokalthemen informiert, sogar noch früher informiert als die Leser, die am nächsten Morgen die Zeitung in Papierform in den Händen halten.

10.) Welche Schlagzeile wünschen Sie den Heimattagen am Ende des Jahres?
Ganz gleich, wie die Schlagzeile ausfällt: Sie muss aussagekräftig, gut begründet und wahrheitsgetreu sein.