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Heimatwoche – „get-together“

Noch bis zum 29. März kann man sich zur Auftaktveranstaltung anmelden

Bei der Heimatwoche aktiv: Annette Härdter vom Friendly Friday, Timo Loos vom SV Winnenden, Theaterpädagogin Katharina Naumann zu Königsbrück, Mohammad Sabouni von der Stabsstelle für Integration, Manuela Voith, Leiterin der Stabsstelle, und Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Foto: Stadt Winnenden
Bei der Heimatwoche aktiv: Annette Härdter vom Friendly Friday, Timo Loos vom SV Winnenden, Theaterpädagogin Katharina Naumann zu Königsbrück, Mohammad Sabouni von der Stabsstelle für Integration, Manuela Voith, Leiterin der Stabsstelle, und Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Foto: Stadt Winnenden

Vom 8. bis zum 12. April findet die Heimatwoche – „get-together“. der Stabsstelle für Integration im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg statt. Eine Woche lang werden vielfältige Angebote gemacht, die vor allem Begegnungen und ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen sollen.

Wo ist Heimat?

Die Auftaktveranstaltung der Heimatwoche ist ein Talk am 8. April um 19 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle zum Thema „Wo ist Heimat?“. Dieser Frage stellt sich mit Bezug auf ihre persönlichen Werdegänge eine prominent besetzte Talkrunde. So kommt Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, ebenso nach Winnenden wie Claudemir Jeronimo Barreto besser bekannt als Cacau. Der Integrationsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes kam mit 18 Jahren aus Brasilien nach Deutschland und weiß so aus eigener Erfahrung, wie es ist, in einem anderen Land ganz neu anzufangen. 2008 beantragte Cacau die deutsche Staatsbürgerschaft und spielte von 2009 bis 2012 für die deutsche Nationalmannschaft. Seit zwei Jahren setzt er sich als Beauftragter der DFB für Integration ein. Eine ganz persönliche Migrationsgesichte hat auch Rafid Taii, Leiter der Lernwerkstatt-Treffpunkt Integration an der Volkshochschule Winnenden. Aufgewachsen im Irak, kam er 1998 nach Deutschland. Seit 2004 ist er Arabischdozent bei der VHS Winnenden. Ebenfalls ein Leben mit mehreren Heimaten hat Andreas Maurer, Vorstand und Hauptgeschäftsführer der Paulinenpflege Winnenden. Er verbrachte seine Grundschulzeit in Indien, da sein Vater dort ein Berufsbildungszentrum aufbaute. Vier Jahre lang war er außerdem als Pfarrer in Beirut im Libanon tätig und anschließend 12 Jahre lang Nahostreferent des Evangelischen Missionswerks Südwestdeutschland. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth kann berichten, wie es ist, auch mit einer Stadt als großes Berufsfeld noch einmal neu anzufangen.

Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, kommt für den Talk „Wo ist Heimat?“ nach Winnenden.
Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, kommt für den Talk „Wo ist Heimat?“ nach Winnenden.

Wo ist Tamieh?

Als Einstieg in den Talk wird der halbdokumentarische Film „Wo ist Tamieh?“ gezeigt werden. Der Film entstand 2017. Schüler der internationalen Vorbereitungsklasse der damaligen Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule machten sich auf die Suche nach dem Kind Tamieh. Unter der Anleitung der Kunstschuldozentinnen Monika Veit und Ursula Moseku entstand eine filmische Collage rund um das Thema „Heimat“. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Band Lakvar. Herzlich eingeladen sind zu dem Talk alle Interessierten. Bitte bis zum 29. März unter woistheimat@winnenden.de anmelden.

Gemeinsamer Stadtrundgang

Ebenfalls um eine Anmeldung gebeten, wird beim Stadtrundgang am 10. April, da es maximal 25 Teilnehmer geben kann. Unter dem Motto „Finden, was Leib und Seele brauchen“ führt Annette Härdter, Mitverantwortliche für den Friendly Friday, durch Winnenden. Bei der etwas anderen Stadtführung geht es darum, welche Orte für Menschen wichtig sind, die neu nach Winnenden kommen. So zeichnet Annette Härdter eine Topografie der Teilhabe in Winnenden nach. „Dazu gibt es allerlei amüsante Anekdoten von Menschen, die ich für die Stadtführung befragt habe“, berichtet sie. Los geht der Stadtrundgang um 16 Uhr beim Marktplatz. (JPM)

Die weiteren Veranstaltungen in der Heimatwoche – „get-together“.

Dienstag, 9. April 2019, Theatergruppe für Alle, 18.00-21.00 Uhr, Alte Kelter
Auftaktveranstaltung für eine integrative/inklusive Theatergruppe unter der Leitung von Katharina Naumann zu Königsbrück. Die weiteren Proben sind ab dem 29. April immer montags von 18:00 – 19:30 Uhr
 
Mittwoch, 10. April, Offene Spielgruppe, 14.30 - 15.45 Uhr, Albertviller Straße 18-24
 
Donnerstag, 11. April, Moscheebesuch, 16.00 – 18.00 Uhr, Ziegeleistraße 23
 
Donnerstag, 11. April, Kinobesuch – „WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“, 19.30 Uhr, Kino Olympia Winnenden
 
Freitag, 12. April, Interkultureller Abend, ab 19.30 Uhr, Jubiläumskirche, Wallstraße 10