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Landesgartenschau Winnenden - Schwaikheim

Landesgartenschau als Chance, Veränderung gemeinsam zu gestalten!

Winnenden und Schwaikheim zählen zur Region Stuttgart, eine Region mit hoher Innovationsfähigkeit, Produktivität und enormer Wirtschaftskraft. Daher bedarf es großer Anstrengungen beider Kommunen sich zukunftsfähig zu halten, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken und Lösungen zu finden für den Stadtumbau im Kontext der drängenden Klima- und Umweltfragen unserer Zeit. Aus diesem Grund beschäftigen sie sich konsequent mit ihrer Stadtentwicklung. Dabei stehen aktuell Fragen der Entwicklung von innerstädtischen Freiflächen und das Entwickeln von zukunftsorientierten Mobilitätskonzepten, die bis in die Region greifen, genauso im Fokus, wie die Erarbeitung von gesellschaftlichen Visionen für das "Soziale Miteinander von Morgen".

Raum und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung solcher Infrastrukturen bestehen für beide Kommunen. Beide sind auch offen für neue Wege. So hat Winnenden bereits mit seinen IBA’27-Netz Vorschlägen, für die Entwicklung neuer Wohnformen und die Ausweisung eines gemischten Quartiers, seinen hohen Anspruch an eine zukünftige Stadtentwicklung abgesteckt. Auch Schwaikheim will mit einem innovativen Bauprojekt, das Modellcharakter für seine zukünftige Stadtentwicklung und darüber hinaus haben soll, neue Wege gehen.

Landesgartenschau als Zukunftswerkstatt!

Dabei Kommunen haben das erklärte Ziel, ihre innerstädtischen und landschaftlichen Freiräume aufzuwerten, dauerhaft zu vernetzen, zu sichern und zu erweitern, um damit eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität und des sozialen Umfelds für alle Bürgerinnen und Bürger zu generieren.
Der Erhalt der umgebenden Kulturlandschaft, die Sicherung des "Streuobstwiesenparks Winnenden", das Aufwerten und Einbeziehen der zukünftig durchgängig renaturierten "Grünen Parkbänder "Zipfel- und Buchenbach" in ökologische- und Naherholungsaufgaben, sind wichtige Ziele einer nachhaltigen, modernen und integrierten Stadtentwicklung.

Die Überlegung einer gemeinsamen Ausrichtung der Landesgartenschau 2032 im Bereich der Zipfelbachtalaue zwischen beiden Gemeinden, in Verbindung mit dem konsequenten Ausbau der interkommunalen Kooperation zwischen Winnenden und Schwaikheim, kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten und zum Motor für die Umsetzung dieser Ziele werden.

Abbildung: Blaue Wasserbänder – Grüne Parkbänder – Grüne Leiterstruktur.
Blaue Wasserbänder – Grüne Parkbänder – Grüne Leiterstruktur. Abbildung: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen.

Landesgartenschau als interkommunaler Stadtentwicklungsmotor!

Die Synergie eines Gesamtkonzeptes, das eine Landesgartenschau Winnenden und Schwaikheim 2032 mit den Projekten IBA 2027 und "Modellhaftem Bauen" in Schwaikheim, das zudem die Entwicklung der S-Bahnhöfe zu Mobilitätshubs ermöglicht und nach kreativen Lösungen für einen klimagerechten Stadtumbau sucht, sind ein nicht zu unterschätzendes Zukunftspotential für beide Kommunen und können, als überregionale Beispielfunktion für gelungene Stadtentwicklung bis weit in die Region strahlen.

Landesgartenschau als Zukunftspotential!

Im Landesprogramm "Natur in Stadt und Land" werden die Grundsätze für die Durchführung einer Gartenschau und deren Ziele erläutert; Winnenden und Schwaikheim erfüllen passgenau dieses Anforderungsprofil und weisen die nötigen Voraussetzungen mit ihrem Landschafts-, Natur-, Kultur- und Stadtraum auf.
Zudem kann eine Durchführung der Gartenschau jederzeit auf das Potential eines schon seit Jahren geübten, hohen Bürgerengagements innerhalb beider Gemeinden zurückgreifen und darauf aufbauen.

Beide Kommunen haben das zwischen ihnen liegende Gebiet entlang des Zipfelbachs für die Austragung einer Gartenschau zu ihrem Kerngebiet ausgewählt. Zusätzlich dehnt sich das Kerngebiet Richtung Norden, entlang der neuen B 14 aus und verbindet das geplante IBA-Quartier über eine Landschaftstreppe in den zukünftigen Naherholungsraum.

Landesgartenschau als Verbindungselement der Gemeinden!

Der Verlauf des Zipfelbachtals, zwischen Winnenden und besonders auf Gemarkung von Schwaikheim liegend, ist ein wertvoller Naturraum. Die Bachaue ist Landschaftsschutz- und in Teilbereichen FFH-Gebiet, mit den darin ausgewiesenen Naturdenkmalen und Biotopen Seewiesen und Teufelsbrunnen. Eine Renaturierung der noch verbauten Bereiche des Zipfelbachs, die Aufwertung und Vernetzung der ökologisch wertvollen Flächen zu einem qualitativ hochwertigen Freiraum, sind ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biodiversität im Siedlungsraum und kann Bestandteil als Naturerfahrungsraum in der Gartenschau sein.
Aber der Zipfelbach ist nicht nur als Gewässer ökologisch von großer Bedeutung, sondern als "Grünes Band" schlängelt er sich durch die Siedlungsgebiete beider Kommunen und darüber hinaus. Damit leistet er einen enormen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas, vernetzt als städtische Grünfläche, die Erholung auch in Hitzeperioden sichert, weitere aufzuwertende innerstädtische Freiräume und wird zum zentralen Verknüpfungselement von Stadt und Landschaft über seinen Naturraum.

Abbildung: Weg nach Schwaikheim durch das Landesgartenschaugelände.
Weg nach Schwaikheim durch das Landesgartenschaugelände. Abbildung: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen.
Abbildung: Weg von Winnenden zur Zipfelbachbrücke.
Weg von Winnenden zur Zipfelbachbrücke. Abbildung: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen.

Landesgartenschau zur Aufwertung des Naturraums!

Der sich anschließende Landschaftsraum mit seinen wertvollen Streuobstwiesen und landwirtschaftlichen Flächen wird durch Gehölzpflanzungen vor allem entlang der Wegeverbindungen, die als Grünzüge bis in die Ortszentren und zu den Teilgemeinden hineinwirken und durch die Eingrünung und Aufwertung der Ortsränder , zu einem vielgestaltigen, ästhetischen Landschaftsbild weiterentwickelt.
Langfristig entsteht so ein vielfältiges Landschafsbild, das identitätsstiftend wirkt und einen Ausgleich zwischen intensiver Landwirtschaft, Naturschutz und Erholungsbedürfnissen der Bevölkerung schafft.

Landesgartenschau zur Aufwertung des Landschaftsraums!

Die bestehende Fuß- und Radewegeverbindung zwischen der Stadt Winnenden und der Gemeinde Schwaikheim wird in die Landesgartenschau aufgenommen und neben der aufgewerteten Zipfelbachaue, zum Rückgrat des während der Gartenschau entstehenden, wegbegleitenden Freiraumkonzepts.

Ein primär für Fußgänger neu konzipierter Naherholungsweg umschlingt den zukünftig durch eine Allee beschatteten Verbindungweg, lädt zum Flanieren ein und integriert neben den klassischen temporären Veranstaltungsformaten langfristig, auch nach der Austragung der Gartenschau verbleibende Themen wie "Stadtfarming", Naturerfahrungsräume, Blühwiesen, gestaltete Retentionsräume, Spiel- und Freizeitflächen, Verweilzonen und vieles mehr.
Landschaftlich eingebunden, knüpft sich das geplante IBA-Quartier, über eine Landschaftstreppe mit Zukunftsbaumallee in gleicher Qualität an.
Unter der B 14 Brücke entsteht ein multifunktionaler, dynamischer, urbaner Frei- und Kulturraum. Heute schon in Teilen von Jugendlichen als Bikepark genutzt, besteht hier die Möglichkeit diesen Begegnung- und kreativen Spielraum, durch weitere Angebote zu erweitern.

Das Einbeziehen und Aufwerten des bestehenden Sport- und Freizeitparks von Schwaikheim, als Auftakt von dortiger Seite in die Landesgartenschau, zeigt heute schon die Möglichkeiten, wie der Naturraum Zipfelbach mit vielfältigen Naherholungsangeboten verbunden werden kann.
Das ehemalige abgeschlossene Rasenspielfeld, zwischen dem Schwaikheimer Freibad und dem Sport- und Freizeitpark, wird in eine parkartige Struktur mit großer Freifläche gewandelt und ermöglicht zum einen die Erweiterung des Freibadareals und gleichzeitig die Verzahnung der sich anschließenden Spiel- und Teichflächen zu einem großzügigen grünen Freiraum, der sich in den Ortskern hinein entwickelt. Durch den Abriss der Wiesentalhalle und Renaturierung des Zipfelbachs in diesem Bereich, wird dieser wieder zugänglich und erlebbar gemacht und verlängert  sich das "Grünes Parkband". Dadurch entstehen hochwertige Aufenthalts- und Naturerlebnisräume.
Die alten Skateanlage wird in den neu gewonnen Freiraum integriert, als urbaner Treffpunkt ausgebaut und stellt ein attraktives Angebot für Jugendliche dar.

So entsteht ein zukünftiger multicodierter Naherholungsraum, der Siedlungs-, Landschafts- und Naturraum verknüpft und der für die Bedürfnisse der BürgerInnen beider Gemeinden, von zentraler Bedeutung ist.

Landesgartenschau als zukünftiger multifunktionaler Naherholungsraum!

Innerstädtische grüne Freiräume von Winnenden und Schwaikheim sind von essenzieller Bedeutung nicht nur angesichts der heutigen Klimaherausforderungen, sondern sind ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger, moderner, integrierter und barrierefreier Stadtentwicklung. Sie haben enorme Bedeutung als harter und weicher Standortfaktor und damit für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt. So ist die Qualifizierung dauerhafter städtischer Grünräume und dem Erhalt der Funktionstüchtigkeit der Ortskerne hohe Priorität beizumessen.
Die renaturierten Bäche Zipfel- und Buchenbach, die in ihren Stadträumen im Zuge der Landesgartenschau zu "Grünen Parkbändern" renaturiert sind, vernetzen die aufgewerteten innerstädtischen Grünflächen. Straßenbegleitgrünmaßnahmen verknüpfen die Stadtteile und Wohnquartiere miteinander. Dies macht Winnenden und Schwaikheim nicht nur attraktiver und lebenswerter, sondern steigert signifikant die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner und stärkt das Wir-Gefühl. Diese positiven Effekte wirken weit über das Veranstaltungsjahr hinaus, stärken die Identifikation und Heimatverbundenheit, erhöhen die Anziehungskraft und festigen die Bindung von Unternehmen innerhalb der zwei Kommunen und der Region.

Abbildung: Lageplan Landesgartenschau 2032 Winnenden - Schwaikheim.
Lageplan Landesgartenschau 2032 Winnenden - Schwaikheim. Abbildung: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen.

Landesgartenschau als Gewinn für Winnenden und Schwaikheim!

Ein Aspekt ist uns besonders wichtig. Unsere Bürgerschaft sollte von Anfang an mitreden und mitgestalten können. Nur mit einem Konzept, das Identität stiftet und möglichst viele Menschen einbezieht und motiviert, können wir den notwendigen Schulterschluss, der für den Erfolg unserer Landesgartenschau und das neue Winnender Stadtquartier mitentscheidend wäre, schaffen.

Abbildung: Wir gestalten unsere Zukunft

Auf dieser Seite werden wir Sie über den aktuellen Stand regelmäßig informieren. Im Amtsblatt "Blickpunkt" der Großen Kreisstadt Winnenden werden wir kontinuierlich über die interkommunale Landesgartenschau Winnenden - Schwaikheim 2032 und das IBA’27-Vorhaben der Großen Kreisstadt Winnenden berichten.

Bewerbung mit der Machbarkeitsstudie für das Jahr 2032

Die Bewerbung für die Landesgartenschau Winnenden - Schwaikheim 2032 kann als PDF-Dokument abgerufen werden.

Die Synergie aus Landesgartenschau 2032 mit dem IBA´27 Netz Vorhaben und dem modellhaften Bauen in Schwaikheim, das zudem die Entwicklung der Bahnhöfe zu Mobilitätshubs ermöglicht und nach kreativen Lösungen für einen klimagerechten Stadtumbau sucht, ist ein nicht zu unterschätzendes nachhaltiges Zukunftspotential für beide Gemeinden und könnte, mit überregionaler Beispielfunktion für gelungene Stadtentwicklung langfristig bis weit in die Region strahlen. Diese Ziele sollen im übergeordneten Motto zum Ausdruck kommen:

Winnenden und Schwaikheim schaffen Raum für Zukunft.

Treten Sie mit uns in Kontakt

Bei Fragen und Anregungen zur LGS’32 Winnenden-Schwaikheim schreiben Sie eine E-Mail an das LGS’32 Winnenden-Team. Wir freuen uns über Ihre E-Mail an lgs@winnenden.de.

Abbildung: Landesgartenschau 2032 Winnenden - Schwaikheim Logo