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Bebauungsplan "Adelsbach" in Winnenden

Neben dem Bebauungsplan "Adelsbach" in Winnenden, eine konsolidierte Fassung einschließlich der 1. Änderung, sind auf dieser Seite Planunterlagen zum Download und aktuelle Informationen veröffentlicht.

Planunterlagen zum Download

Ansprechpartner

Bei Fragen zum Bebauungsplan "Adelsbach" in Winnenden wenden Sie sich bitte an die auf der rechten Seite aufgelisteten Ansprechpartner vom Stadtentwicklungsamt.

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Verkauf von städtischen Bauplätzen

Die Stadt Winnenden verfügt über eine geringe Anzahl an städtischen Bauplätzen für Doppelhäuser im Baugebiet Adelsbach in Winnenden. Diese werden aktuell auf der Seite https://www.baupilot.com/winnenden zum Verkauf ausgeschrieben.

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Bei Fragen zum Verkauf von städtischen Bauplätzen im Baugebiet Adelsbach in Winnenden wenden Sie sich bitte an die auf der rechten Seite aufgelisteten Ansprechpartner vom Amt für Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr.

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Aktuelle Informationen

Feierliche Übergabe des Wohngebiets Adelsbach I in Winnenden

Statt des Häuschens werden hier bald mehr als 100 Häuser stehen.
Statt des Häuschens werden hier bald mehr als 100 Häuser stehen. Foto: Stuttgarter Zeitung, Gottfried Stoppel

8,8 Hektar Fläche umfasst das Wohngebiet Adelsbach I in Winnenden, das nun bebaut werden kann. Nach Abschluss der Erschließung wurde es freigegeben. In zwei bis drei Jahren kann es komplett bebaut sein.

Es ist bereits dunkel, als sich am Dienstag, 5. November 2019 auf dem Quartiersplatz im neuen Wohngebiet Adelsbach I eine Gruppe von Menschen trifft. Noch steht kein Gebäude auf dem 8,8 Hektar großen Gelände, allerdings sind die Straßen und die Straßenbeleuchtung fertig. Im Schein der LED-Lampen berichtet Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, was seit Mai 2018 hier alles geschehen ist. Nahezu der gesamte Gemeinderat ist zu dem Termin erschienen, der direkt vor der Sitzung an diesem Abend anberaumt wurde. Seit Jahren ist das Bauprojekt ein Thema. Zurzeit ist es das größte im Kreis, nur die Hangweide in Kernen könnte größer werden.

Ein Wohngebiet der Superlative

Die Gesamtfläche des Gebiets beträgt 8,8 Hektar. Davon sind 4,7 Hektar Bauland, 2,1 Hektar Verkehrsfläche und 1,9 Hektar spätere Grünfläche. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth betonte, dass Adelsbach mit seiner Lage und dem hervorragenden Anschluss an den ÖPNV über Bus und S-Bahn und vielen Grünflächen nicht nur für Winnenden bedeutsam, sondern auch für die Region Stuttgart ein regionaler Wohnbauschwerpunkt ist. „Das Wohngebiet Adelsbach wird dabei über eine sehr hohe Lebensqualität verfügen, da es den künftigen grünen Ortsrand Winnendens bilden wird und trotzdem zentral liegt“, erklärte er. Insgesamt werden dort zukünftig 650 Menschen wohnen, die sich auf 100 Einfamilien- und Reihenhäuser, 150 Etagenwohnungen, sowie 45 Pflegeplätze und 12 betreute Wohnungen für Senioren im geplanten Wolfgang-Wanning-Stift verteilen. Auch ein Grundstück für eine weitere Kindertagesstätte ist eingeplant, ebenso wie eine angrenzende Kleinsporthalle für die vorhandene Hungerberg-Grundschule.Von einem Wohngebiet der Superlative spricht Holzwarth. Von den 8,8 Hektar Fläche sind 4,7 Hektar Wohnfläche, 2,1 Hektar Verkehrsflächen und 1,9 Hektar öffentliche Grünflächen. „Das Wohngebiet Adelsbach I bildet den künftigen grünen Ortsrand von Winnenden und liegt zentral in fußläufiger Erreichbarkeit zur Innenstadt“, sagt Holzwarth, der zu dem Termin mit dem Fahrrad vom Rathaus gekommen ist. Selbst zu Fuß ist man in kurzer Zeit mitten in der Kernstadt. Das Gebiet Adelsbach I liegt zwischen deren Rand am Hungerberg und dem Teilort Hertmannsweiler.

Insgesamt werden im Wohngebiet Adelsbach I künftig rund 650 Menschen wohnen. Es werden rund 100 Einfamilienhäuser entstehen, dazu 150 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie 45 Pflegeplätze und zwölf betreute Wohnungen, die von der Evangelischen Heimstiftung errichtet werden. Das geplante Wolfgang-Wanning-Stift wird eine Dependance des Seniorenheims Haus im Schelmenholz. Für die jüngsten Bewohner baut wiederum die Stadt im Wohngebiet: Sie errichtet hier eine Kindertagesstätte.

Umweltfreundliche Energieversorgung

Die Erschließung des Geländes sei völlig reibungslos abgelaufen und noch vor dem geplanten Fertigstellungstermin abgeschlossen gewesen. Der Oberbürgermeister verweist auf den Umstand, dass rund 12.500 Kubikmeter Oberboden, der zur Erschließung abgetragen wurde, in die Nachbargemeinde Berglen gebracht und dort wieder „eingebaut“ worden sei. „Dieser Boden ist ein ausgezeichneter CO2-Speicher. Es wäre schade darum gewesen, ihn einfach zu entsorgen“, so Holzwarth.

Was die Energieversorgung des neuen Gebiets angeht, wurde diese nach umweltfreundlichen Gesichtspunkten geplant. Die Heizzentrale der Hungerbergschule wird die Mehrfamilienhäuser im westlichen Teil des Gebietes versorgen. Zurzeit wird die Heizung, die aus einem Gas- und einem Holzpelletkessel besteht, um ein Blockheizkraftwerk, das auch Strom produziert, und je einen zweiten Gas- und Pelletkessel erweitert. Ergänzt wird die Anlage durch einen 40 Kubikmeter großen Pufferspeicher. Sie sei dreimal so effizient wie eine rein fossile Heizung.

Für Adelsbach II ist in Zukunft noch Platz

„In zwei bis drei Jahren wird das Wohngebiet fertig bebaut sein“, schätzt Markus Schlecht, der Leiter des Stadtentwicklungsamtes. Wann die Erweiterung mit dem Wohngebiet Adelsbach II kommt, steht noch nicht fest, allerdings, wo: weiter entlang des Gebiets Hungerberg in Richtung der B 14.

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 6. November 2019, Thomas Schwarz