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Stadtkonzept

Eine interessante historische Bausubstanz, eingebettet in einen attraktiven Naturraum, eine vergleichsweise gesunde Wirtschaftsstruktur und nicht zuletzt ein breites Angebot an sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Einrichtungen bzw. Institutionen charakterisieren schon heute Winnenden als Stadt mit hoher Aufenthalts- und Lebensqualität.

Jedoch stellen der zunehmende Wettbewerb der Kommunen untereinander und ökologisch orientierte Ansätze zur Entwicklung von lokalen Lebensräumen (z.B. Agenda 21) sowie größere stadtplanerische Veränderungen (z.B. Neubau der Umgehungsstraße der B 14) neue Anforderungen in Richtung einer ganzheitlichen strategischen Zukunftsplanung für Winnenden.

Um die Kommune in diesem Sinne ziel- bzw. zielgruppengerecht entwickeln und profilieren zu können, hat der Gemeinderat im Juli 1998 beschlossen, eine Stadtmarketing-Konzeption erarbeiten zu lassen. Das damit beauftragte Steinbeis-Transferzentrum „Öffentliche Verwaltung“ in Böblingen führte hierzu eine Analyse durch, bei welcher auf eine breite Bürgerbeteiligung größter Wert gelegt wurde. Außerdem beschloss der Gemeinderat die Arbeit der lokalen Agendagruppe „Winnenden 21“ in den Gesamtprozess zu integrieren, um damit die Bürgerbeteiligung weiter zu erhöhen und die für die Aufgabe aus Bürgerinnen und Bürgern gebildeten Fachgruppen zu unterstützen. Der ursprünglich genannte Stadtmarketing- Prozess wurde in „Stadtkonzept Winnenden“ umbenannt.

Die unter maßgeblicher Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitete Stärken-Schwächen-Analyse war die Ausgangsbasis der Konzeptphase, d.h. der Formulierung von Leitbildern, Strategien und der Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen.

Im Jahr 2001 wurde außerdem der Verein „Attraktives Winnenden“ gegründet, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, die Attraktivität der Stadt, insbesondere der Innenstadt, als Einkaufs- und Erlebniszentrum durch Förderung der Wirtschaft und des Tourismus sowie einem Citymanagement zu erhöhen.