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Bebauungsplan "Adelsbach" in Winnenden

Planunterlagen zum Download

Ansprechpartner

Bei Fragen zum Bebauungsplan "Adelsbach" in Winnenden wenden Sie sich bitte an die auf der rechten Seite aufgelisteten Ansprechpartner vom Stadtentwicklungsamt.

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Verkauf von städtischen Bauplätzen

Die Stadt Winnenden verfügt über eine geringe Anzahl an städtischen Bauplätzen für Doppelhäuser im Baugebiet Adelsbach in Winnenden. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt zum Verkauf ausgeschrieben.

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Bei Fragen zum Verkauf von städtischen Bauplätzen im Baugebiet Adelsbach in Winnenden wenden Sie sich bitte an die auf der rechten Seite aufgelisteten Ansprechpartner vom Amt für Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr.

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Aktuelle Informationen

Spatenstich für das Baugebiet Adelsbach

Sie packten gemeinsam an (v.l.): Hans-Martin Klöpfer, Fa. Tiefbau-Klöpfer, Stadträtin Bettina Jenner-Wanek, Catharina Class, Fa. Class-Hausbau als Vertreterin der beteiligten Bauträger, Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, Hans Eisele, Fa. STEG, Thomas Bolz, Fa. Bolz und Palmer Ingenieure, Stadtrat Hans Ilg, Stadträtin Nicole Steiger, Stadtrat Richard Fischer, Stadtrat Christoph Mohr.
Sie packten gemeinsam an (v.l.): Hans-Martin Klöpfer, Fa. Tiefbau-Klöpfer, Stadträtin Bettina Jenner-Wanek, Catharina Class, Fa. Class-Hausbau als Vertreterin der beteiligten Bauträger, Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, Hans Eisele, Fa. STEG, Thomas Bolz, Fa. Bolz und Palmer Ingenieure, Stadtrat Hans Ilg, Stadträtin Nicole Steiger, Stadtrat Richard Fischer, Stadtrat Christoph Mohr.

Rund 100 Menschen kamen zum Spatenstich für das Baugebiet Adelsbach, dem offiziellen Beginn der Erschließungsarbeiten. Sie haben damit den Startschuss für das größte Winnender Wohngebiet seit den neunziger Jahren gefeiert.​

„Ich sehe glückliche Gesichter und ich sehe aber auch Gesichter mit Furchen darin, weil sich die Planung und Vorbereitung des Baugebiets so lange gezogen hat“, sagte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth zur Begrüßung, „ich kann Ihnen aber sagen: Jetzt ist es soweit!“ Bereits im Jahr 2012 hat die Planaufstellung und kurz danach die Umlegung der Grundstücke im Bereich Adelsbach begonnen. Aufgrund der komplexen Verhandlungen mit 80 Grundstückseigentümern, davon 17 Erbengemeinschaften, haben sie sich vier Jahre gezogen. Hinzu kamen zwei Jahre Vorbereitung und Verhandlung, Ausschreibung und Vergabe der Erschließung des Gebiets durch den Erschließungsträger, der Firma STEG aus Stuttgart, mit den 26 neuen Eigentümern. Damit kommt dem Spatenstich mit der beauftragten Baufirma Klöpfer, Birkmannsweiler, beim wichtigsten Wohnbauprojekt der Stadt Winnenden seit der Jahrtausendwende sehr große Bedeutung zu.

Regionaler Wohnbauschwerpunkt​

Die Gesamtfläche des Gebiets beträgt 8,8 Hektar. Davon sind 4,7 Hektar Bauland, 2,1 Hektar Verkehrsfläche und 1,9 Hektar spätere Grünfläche. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth betonte, dass Adelsbach mit seiner Lage und dem hervorragenden Anschluss an den ÖPNV über Bus und S-Bahn und vielen Grünflächen nicht nur für Winnenden bedeutsam, sondern auch für die Region Stuttgart ein regionaler Wohnbauschwerpunkt ist. „Das Wohngebiet Adelsbach wird dabei über eine sehr hohe Lebensqualität verfügen, da es den künftigen grünen Ortsrand Winnendens bilden wird und trotzdem zentral liegt“, erklärte er. Insgesamt werden dort zukünftig 650 Menschen wohnen, die sich auf 100 Einfamilien- und Reihenhäuser, 150 Etagenwohnungen, sowie 45 Pflegeplätze und 12 betreute Wohnungen für Senioren im geplanten Wolfgang-Wanning-Stift verteilen. Auch ein Grundstück für eine weitere Kindertagesstätte ist eingeplant, ebenso wie eine angrenzende Kleinsporthalle für die vorhandene Hungerberg-Grundschule.

Busverbindung, grüne Fugen, Abenteuerspielplatz, Energiekonzept​

Die Buslinie aus Hertmannsweiler soll zukünftig das Wohngebiet Hungerberg anfahren und somit auch die Menschen im Adelsbach erreichen. Für die optimale Erschließung des Gebiets wird am Ortseingang Winnendens auf Höhe der Baumschule Wöhrle ein ampelfreier Kreisverkehr entstehen. Zu den baurechtlich vorgeschriebenen Stellplätzen kommen weitere 71 öffentliche Stellplätze, überwiegend am Gebietseingang, hinzu. Auch die Radwegeverbindung entlang des Rotbachs, nach Hertmannsweiler und in das Stadtzentrum wird ausgebaut werden.
Auch ökologisch wird das Baugebiet zahlreichen Ansprüchen gerecht. Durch den Rotbach an der Grenze zum später entstehenden Baugebiet Adelsbach II kann das Oberflächenwasser getrennt von der Kanalisation abgeführt werden. Durch zahlreiche grüne Fugen mit Grünflächen und Fußwegen zwischen der Bebauung, auf denen der KFZ-Verkehr nicht möglich ist, entstehen regelrechte Freizeitoasen und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder. Auch ein Abenteuerspielplatz entlang des Wasserlaufs ist in Planung.
Das Energiekonzept des Gebiets wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Winnenden entwickelt. In der Hungerberg-Grundschule gibt es bereits eine Nahwärmeversorgung für die Schule und die umgebende Bebauung, die mit einer Pelletsheizung und einem Blockheizkraftwerk  auch die Geschosswohnungen und Seniorenwohnanlage mit Wärme versorgen wird. Weiter ist im gesamten Gebiet auf die aktive und passive Solarnutzung durch konsequente Südausrichtung und Abstandsflächen geachtet worden. Für die Einfamilien- und Reihenhäuser gibt es das umweltfreundliche und kostengünstige Angebot einer Gasversorgung durch die Gasnetzgesellschaft Winnenden, einer Tochter der Stadtwerke Winnenden mit der EnBW. Weiter plant auch die Deutsche Telekom die Verlegung von Glasfaser-Leitungen in jedes Haus.
Bevor Stadträte, Bauträger und OB zur Schaufel griffen, sagte Oberbürgermeister Holzwarth: „Es ist nun alles da, es wird auch richtig gut, es hat nur ziemlich lange gedauert“.

(Erstellt am 23. Mai 2018)