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Tag des Ehrenamts

Die Stadt Winnenden bedankt sich bei den ehrenamtlich tätigen Menschen in den Bereichen Natur und Umwelt

Comedian Kohlhepp alias Hämmerle (rechts) verweigerte die Annahme einer Rose vom Winnender Mädle Leonie König (links) mit den Worten: „Eine Blume ziert eine Frau, lässt sie strahlen. Ein Mann lässt sie im Auto liegen.“

Zum 17. Mal richtete die Stadt Winnenden den Tag des Ehrenamts aus. In diesem Jahr ergingen Dank und Anerkennung der Stadt an die engagierten Ehrenamtlichen aus den Bereichen Natur und Umwelt. 86 Gäste aus verschiedenen Vereinen, Gruppierungen und Organisationen hatten die Einladung in die Alte Kelter Winnenden angenommen.

Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine a cappella Gesangseinlage der Happy Hoppers-Teams „Sweet Sixteens“ und „Funkys“ von den Sportfreunden Höfen-Baach. Anschließend begrüßten der Beauftragte für bürgerliches Engagement Rainer Woitke und der Beauftragte für Umweltschutz Jürgen Kromer die Gäste und bedankten sich für das Engagement der Ehrenamtlichen.

Besondere Anerkennung für drei Ehrenamtliche

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth würdigte in seiner Ansprache den Einsatz der verschiedenen Gruppierungen für die Natur und die Umwelt. Neben Vertretern vom Teil-Auto-Verein Stadtmobil, Lehrern, die Umwelt- und Garten-AGs leiten, Winsolar- und Kärcher-Leuten, die mit Azubis das Gelbbauchunken-Biotop pflegen, ehrenamtliche Helfer des Warentauschtags hob Oberbürgermeister Holzwarth drei Personen besonders hervor. Der Nabu-Vorsitzende Horst Schlüter ist seit 40 Jahren im Naturschutzbund aktiv und ein hervorragender Kenner von Pflanzen, Schmetterlingen und Vögeln. In dieser langen Zeit hat er viele Projekte vorangebracht und umgesetzt. Besonders gewürdigt wurde auch die muslimische Ahmadiyya-Moschee Waiblingen. Der in Winnenden wohnende Vorsitzende Ifthikar Ahmed hält seit vielen Jahren einen engen Kontakt zur Stadt Winnenden. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth erinnerte in seiner Ansprache an Baumgeschenke, Unterstützung bei Putzaktionen am 1. Januar und den Chartity-Walk, der der Bürgerstiftung 4.000 Euro einbrachte. Besonderen ehrenamtlichen Einsatz leisten auch Heinz Reichert und seine Frau Traude Reichert. Mehr durch Zufall ist das Streuobstwiesenprojekt entstanden, dass Heinz Reichert jetzt seit nun mehr elf Jahren leitet und unterstützt. Bei diesem Projekt helfen Kinder und Jugendliche beim Äpfelauflesen in den Streuobstwiesen. An alle drei überreichte das Winnender Mädle Leonie König als Dank einen Blumenstrauß.

Heinz Reichert und seine Frau Traude Reichert unterstützen seit elf Jahren das Streuobstwiesenprojekt.

Highlights mit Herrn Hämmerle

Zur freudigen Überraschung der Gäste trat im Anschluss an die Würdigung der Ehrenamtlichen der Comedian Kohlhepp alias Hämmerle auf der Bühne der Alten Kelter auf. Eine dreiviertel Stunde sorgte er für gute Stimmung und zog so ziemlich jeden im Raum durch den Kakao. Lautes Gelächter erntete er durch seine lustigen Gedichte zu verschiedenen Apfelsorten: „Tu Jakob Fischer in den Mischer, dann wird der Beton frischer.“ Mit seinem Lied „Bin so langsam zurzeit“ umgedichtet von der ursprünglichen Version von Elvis Presley „Are you lonesome tonight“ erzählte er, wie er unfreiwillig Umweltschutz leistet. Nach der Fahrt über die rote Ampel war der Führerschein weg und es blieb nur noch das Zufußgehen.

Nach diesem heiteren Auftritt waren die Gäste abschließend zu einem leckeren Essen in den Nebenraum der Alten Kelter eingeladen. (er)