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Neueröffnung Kinderhaus Seewasen

Der erlebnisanregende Außenbereich des neuen Kinderhauses Seewasen.

„Im Seewasen ist was los“, sangen die strahlenden Kinder des Kinderhauses Seewasen. 18 Monate ist der Spatenstich her und vergangen Samstag konnte das Kinderhaus endlich offiziell eingeweiht werden. Die Leiterin des Kinderhauses Ingrid Heglmeier begrüßt in ihrer Ansprache die zahlreichen Besucher, darunter Kinder mit ihren Eltern, Gemeinderäte, Architekten und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Umzug vom Körnle in den Seewasen

Das Team des ehemaligen Kindergarten Körnle ist komplett in das neue Kinderhaus Seewasen gezogen. „Es liegt viel harte Arbeit hinter uns aber es hat sich gelohnt“, sagte Ingrid Heglmeier. Gemeinsam mit den Kindern sind sie regelmäßig zum neuen Kinderhaus gefahren und haben die Bauarbeiten mitverfolgt. Auch Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth freute sich, dass eines der wichtigsten Bauprojekte in Winnenden abgeschlossen ist. Mit dem Neubau konnte eine Lösung für die seit 2013 steigenden Kinderzahlen geschaffen werden. „Im Kinderhaus Seewasen können bis zu 75 Kinder untergebracht werden, bei verlängertem Öffnungszeiten-Betrieb. Im derzeitigen Ganztagesbetrieb werden 50 Kinder dort betreut“, gibt Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth einen Überblick. Die Planung und Umsetzung des 3,79 Mio. Euro teuren Projekts hatte das Architektenbüro Rommel übernommen. Holzwarth dankte dem Birkmannsweiler Büro für einen reibungslosen, turnusgerechten Ablauf, der im Kostenrahmen blieb. Einen Bundeszuschuss zum Kita-Ausbau in Höhe von 120.000 Euro hat die Stadt erhalten. Anwesend war auch die Referentin für frühkindliche Bildung des Gemeindetags, Julia Braune. Sie hatte in ihrer Kindheit den Kindergarten Körnle unter der Leitung von Ingrid Heglmeier besucht. „Heute hier sprechen zu dürfen ist daher etwas Besonderes für mich.“ Sie lieferte den Zuhörern einige prägnante Zahlen. „In Baden-Württemberg werden in 8.900 Einrichtungen und mehr als 26.000 Gruppen 400.000 Kinder betreut. Die Kommunen wenden dafür pro Jahr 2,3 Mrd. Euro auf.“

Sebastian Rommel übergibt symbolisch einen selbstgestalteten Schlüssel

Den Schlüssel für die Schlüsselübergabe hatten die Kita-Kinder selbst gestaltet: Sie verewigten ihren Fingerabdruck darauf. Sebastian Rommel vom Architektenbüro Rommel bedankte sich bei Ingrid Heglmeier für die Versorgung mit Essen und Getränken während den Bauarbeiten. Zum Abschluss sprach Pfarrer Reimar Krauß ein Segenswort. Er beendete den offiziellen Teil der Veranstaltung mit einem Zitat von Jesaja: „Eine ideale Stadt erkennt man daran, dass Knaben und Mädchen auf den Plätzen der Stadt spielen.“

Architekt Sebastian Rommel übergibt symbolisch den selbstgebastelten Schlüssel an die Leiterin des Kinderhauses Ingrid Heglmeier. Foto: db-fotodesign/Doris Bredow

Besichtigung der Räumlichkeiten bei Kaffee und Kuchen

Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten die Besucher die Räumlichkeiten des neuen Kinderhauses besichtigen. Die Nähe zur Natur wurde beim Bau berücksichtigt: Die fünf Gruppenräume sind zur Buchenbachaue hin ausgerichtet. Das bietet die besondere Möglichkeit, im Kinderhaus, ein naturpädagogisches Konzept umzusetzen. Bei Kaffee und Kuchen konnten Erzieherinnenteam, Eröffnungsgäste, Eltern und Kinder die Eröffnung fröhlich ausklingen lassen. (er)

Das Winnender Mädle Leonie König übergibt der Leiterin des Kinderhauses Ingrid Heglmeier als Eröffnungsgeschenk eine Klangschale. Im Hintergrund freuen sich die Referentin des Gemeindetags Julia Braune und Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Foto: db-fotodesign/Doris Bredow