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Kommunales Kino

Das Kommunale Kino „Die Rolle“ zeigt in Winnenden immer ab dem zweiten Donnerstag eines Monats für je eine Woche ein besonderes Filmprogramm, das breit gefächert ist, aktuelle Themen aufgreift und dazu Stellung bezieht. Hier lassen sich jenseits einer kommerziellen Spielpraxis ästhetisch, gesellschaftlich und politisch relevante „Filmperlen" entdecken.

Die Filme sind im Olympia Kino Winnenden zu folgenden Uhrzeiten geplant:

Donnerstag und Freitag, sowie Montag bis Mittwoch jeweils um 20:15 Uhr außerdem am Samstag und Sonntag um 17:45 Uhr.

Ankündigungen bzw. die genauen Zeiten können dem Blickpunkt, der Tagespresse und der Kinohomepage www.olympiakino.de entnommen werden.

Olympia Kino, Familie Eppler, Ringstr. 56/1, 71364 Winnenden
Kino 07195 63791
Büro 07191 952320
info@backnangerkinos.de

Sondervorstellungen sind (z.B für Schulklassen oder Vereine) ab 50 Personen nach Absprache mit dem Kino-Betreiber auch außerhalb der üblichen Kinozeiten (z.B. vormittags) gerne möglich.

Weitere Film-Tipps im Programm „Meine Filmauswahl“ unter www.olympiakino.de

Januar: ICH, DANIEL BLAKE

12. bis 18. Januar 2017

Ich, Daniel Blake: Berührendes Drama um einen Witwer, der vom Staat alleingelassen wird und gegen die Mühlen der Bürokratie kämpft.

Der 59-jährige Brite Daniel Blake (Dave Johns) aus Newscastle hat sein ganzes Leben als Schreiner gearbeitet und Steuern gezahlt. Doch eines Tages wird sein Leben von schweren Schicksalsschlägen erschüttert, als seine geliebte Frau stirbt und er einen schweren Herzinfarkt erleidet. Von nun an ist Daniel auf das Sozialsystem angewiesen, doch das hat einige ungerechte und bürokratische Fallstricke parat. Obwohl sein Arzt ihm vom Arbeiten abrät, wird er von den Sozialämtern als arbeitstauglich abgespeist und zu erniedrigenden Weiterbildungen und Bewerbungen auf nicht existente Jobs verdonnert. Daniel, der von den Ämtern oft wie eine seelenlose Nummer behandelt wird, muss allen Mut und Stolz zusammennehmen, bevor die Mühlen der Bürokratie seinen Willen brechen. Immerhin droht ihm, falls die Bezüge gestrichen werden, die Obdachlosigkeit.
Dabei lernt er die alleinerziehende Mutter Katie (Hayley Squires) sowie ihre Kinder Daisy (Briana Shann) und Dylan (Dylan McKiernan) kennen, die ihre eigene Odyssee an Ungerechtigkeiten hinter sich haben und dringend eine Bleibe suchen. In der Not entwickelt sich zwischen den beiden eine ungewöhnliche Freundschaft, denn nur zusammen können sie stark sein und aus der bedrückenden Situation herauskommen.

Ich, Daniel Blake – Hintergründe

Der inzwischen über 80-jährige Regisseur Ken Loach ist ein Meister der sensiblen Milieu-Studien und thematisiert seit 50 Jahren die Nöte und Hoffnungen der britischen Unterschicht. Obwohl in manchen seiner Filme wie "Kes" und "It's A Free World" viel Drama mitschwingt, zeichnen sich seine Filme immer durch kleine Hoffnungsschimmer und eine große Prise englischen Humors aus. Sein neuestes Sozialdrama wurde 2016 auf dem renommierten Cannes Filmfestival mit dem Hauptpreis für den besten Film und dem Preis der Ökomenischen Jury ausgezeichnet.


Großbritannien 2016

Genre:       Drama
Regie:       Ken Loach
Laufzeit:    100 Min.
FSK:          ab 6 Jahre    
Darsteller: Dave Johns, Hayley Squires, Micky McGregor, Mick Laffey, Sharon Percy, Briana Shann

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Februar: NICHT OHNE UNS!

9. bis 15. Februar 2017

Beschreibung folgt.

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Im Rahmen des Internationalen Frauentages am 8. März 2017 führt das Kommunale Kino den Film Marie Curie auf.

März: MARIE CURIE

9. bis 15. März 2017

Marie Curie: Drama über die zweifache Nobelpreisträgerin, die sich in einer von Männern dominierten Welt ihren Weg bahnt.

1903 ist ein bedeutendes Jahr für Frauen in der Wissenschaft. Marie Curie (Karolina Gruszka) erhält zusammen mit ihrem Ehemann Pierre (Charles Berling) als erste Frau überhaupt einen Nobelpreis in der Physik. Nur drei Jahre später wird ihr gemeinsames privates und professionelles Glück zerstört, als Pierre unter die Räder eines Lastfuhrwerkes kommt und kurz darauf stirbt. Nun muss sich Marie als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern in einer von Männern dominierten Welt durchschlagen. Die leidenschaftliche Forscherin lässt sich jedoch nicht unterkriegen und wird kurze Zeit später zur aller ersten Frau ernannt, die an der renommierten Universität Sorbonne unterrichten darf. Kurz darauf lässt sich Marie mit Pierres ehemaligen Schüler Paul Langevin (Arieh Worthalter), der inzwischen als Professor lehrt, auf eine leidenschaftliche Affäre ein. Da der fünf Jahre jüngere Mann bereits verheiratet ist, wird die Liebesgeschichte zum öffentlichen Skandal und Curie als lasterhafte Ehebrecherin abgestempelt. Die Schlagzeilen kommen zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, denn Marie Curie wird für ihren zweiten Nobelpreis – diesmal in Chemie  – nominiert. Gleichzeitig kursieren ihre privaten Liebesbriefe, die von der rachsüchtigen Ehefrau veröffentlicht wurden, in der Öffentlichkeit.
Curie muss lernen, dass in der konservativen Gesellschaft die Vernunft nicht immer triumphiert.

Marie Curie – Hintergründe

Bei dem romantischen Biopic handelt es sich um eine Co-Produktion aus Frankreich, Deutschland und Polen. Dementsprechend ist auch der Cast gemischt. Hauptdarstellerin Karolina Gruszka kommt aus Polen und Charles Berling aus Frankreich. Inszeniert wurde der Film von der französischen Regisseurin Marie Noëlle, die bereits mit "Ludwig II" und "Die Frau des Anarchisten" historische Stoffe gekonnt inszenierte. Marie Curie wurden von der Deutsche Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet.


Frankreich, Polen, Deutschland 2016

Genre:       Biopic, Drama
Regie:       Marie Noëlle
Laufzeit:    100 Min.
FSK:          ab 6 Jahre    
Darsteller: Karolina Gruszka, Charles Berling, Arieh Worthalter, André Wilms, Malik Zidi, Samuel Finzi, Izabela Kuna, Marie Denarnaud, u.v.m