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Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit versteht sich als ein professionelles, sozialpädagogisches Angebot, das durch verbindlich vereinbarte und gleichberechtigte Kooperation von Jugendhilfe und Schule dauerhaft im Schulalltag verankert ist. Angebote und Methoden der Jugendhilfe werden somit integrativer Bestandteil der Schule.

Durch ihre ganzheitliche Sichtweise von Schülerinnen und Schülern, die systemische Herangehensweise an Problemlagen und den Grundsatz der Freiwilligkeit bringt Schulsozialarbeit eine andere pädagogische Qualität in die Schule. Dies trägt sehr zur Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen bei.

Schulsozialarbeit arbeitet auf der Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) und des Schulgesetzes des Landes Baden-Württembergs.

Sozialpädagogische Fachkräfte müssen vor Ort ein eigenständiges auf die jeweiligen Bedingungen und Bedarfe abgestimmtes Konzept für Schulsozialarbeit entwickeln. Es ist abhängig von den Gegebenheiten der Schule wie Schulform, Einzugsgebiet, Größe und Ausstattung der Schule und nicht zuletzt dem Personalschlüssel der sozialpädagogischen Fachkräfte.

Film eingestellt in "youtube", Länge: 5:50 Minuten

Die Grundprinzipien der Schulsozialarbeit:

  • Freiwilligkeit
  • Niederschwelligkeit
  • Vertrauen und Schweigepflicht
  • Unabhängigkeit
  • Prävention
  • Integration
  • Vernetzung

Kernaufgaben der Schulsozialarbeit:

Die Schulsozialarbeit hat sowohl einen präventiven als auch intervenierenden Auftrag im Sinne einer lebensweltorientierten Jugendhilfe.

  • Beratung und Einzelfallhilfe in individuellen Problemlagen
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit, Projekte und Arbeit mit Schulklassen
  • Innerschulische und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit
  • Schutz bei Kindeswohlgefährdung
  • Offene Angebote für Schülerinnen und Schüler