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Stadtführungen

(v.l.) Herdana Stöhr, Dr. Sabine Reustle und Heidi Schilling bieten verschiedenste Stadtführungen an.

Die historischen Stadtführungen in Winnenden erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch dieses Jahr wollen Stadtarchivarin Dr. Sabine Reustle, Heidi Schilling und Herdana Stöhr wieder beweisen, wie unterhaltsam und spannend Geschichte sein kann. Dank der immer weiterschreitenden Forschungsarbeit im Stadtarchiv können sie direkt und abwechslungsreich aus der Geschichtswerkstatt plaudern.

In unterschiedlichen Schwerpunktthemen soll dann im Laufe des Jahres die Neugier geweckt werden auf das bewegte und lebendige Schicksal der Stadt und ihrer Menschen.

Die klassische Stadtführung gelangt nach einem Rundweg in der Kernstadt hinunter ins ehemalige Schloss und an die Schlosskirche. Sie bietet einen Gesamtüberblick über die bedeutende und bewegte Geschichte Winnendens. Zum Klassiker gehört selbstverständlich auch die genaue Beschäftigung mit der Schloßkirche und ihrem berühmten Jakobusaltar aus dem Jahr 1520. Das ehemalige Schloss gleich daneben wurde im Mittelalter von Deutschen Orden erbaut. Als Residenz der Familie von Herzog Karl Alexander wurde das Ensemble dann Winnental genannt und ist mit dem schönen Park eine eigene Führung wert. Fast berühmter als sein Herr ist der Mops des Herzogs. Seine Spuren können heute wieder verfolgt werden. 

Eng aber urig geht es im städtischen Torturm und seinem Heimatmuseum zu. Dafür belohnt dann ein grandioser Ausblick in der oberen Turmstube das Hochsteigen. Von hier aus kann man abends die Nachtwächterin beobachten, die unterwegs ist und gerne allen erzählt, was man auf einem Rundgang durch die Gassen so alles erleben kann.

Eine Führung der besonderen Art findet schließlich auf dem Stadtfriedhof statt. Hier erinnern Gräber aus drei Jahrhunderten an das Leben und Streben von ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten, die uns Heutigen durch ihr menschliches Schicksal verbunden sind.