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Veränderte gesellschaftliche Bedingungen

Kinder wachsen heute ganz anders auf als die Generationen vor ihnen. Sie bewegen sich weniger und haben viel Erfahrung mit neuen Medien. Dafür machen sie andere, „sinnliche“ Erfahrungen in weitaus geringerem Umfang. Kinder haben heute oft nur noch ein eingeschränktes Lernfeld was soziale Kontakte, Bewegungs- und Naturerfahrung angeht. Dies ist auch schon in ländlichen Gegenden und speziell in der Winnender Innenstadt feststellbar. Das Spielen draußen im Garten bzw. Naturerfahrungen sind deshalb in jeder Einrichtung im Tagesablauf integriert.
Die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen wirken sich auf die Familien aus. Neue Familienformen entstehen und die Arbeitswelt erfordert fast grenzenlose Mobilität. Eltern wissen heute zwar viel über Erziehung, können die Fragen und Probleme des Aufwachsens ihrer Kinder aber immer weniger aus den eigenen Kindheits- und Erziehungserfahrungen beantworten, da sich die Welt zu schnell verändert. Feste, verlässlich modellierte Lebensentwürfe gibt es immer weniger. In der pluralistischen Gesellschaft entsteht eine Wertevielfalt, die zugleich Freiraum aber auch Unsicherheit bewirkt.
Der Leistungsdruck auf Eltern und sogar schon auf die Kinder nimmt zu. Viele Eltern sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder.
Kindertageseinrichtungen sind eine familienergänzende Institution und unterstützen die Eltern bei der Erfüllung ihrer schwierigen Erziehungsaufgabe.